Entdecken Sie das Baskenland

Das Baskenland liegt auf beiden Seiten der Atlantischen Pyrenäen, einer strategischen Verbindung zwischen Norden und Süden, die aus diesem ehemaligen Königreich Navarre ein sehr begehrtes Gebiet machten. Es wurde belagert, erobert, zurückgewonnen, umstritten. Darauf kann man vielleicht die Eigenart der Basken zurückführen, die ihre kulturelle Identität über all diese Zeiten bewahren konnten.

Euskal Herria, so nennen die Basken ihre Heimat, ist ein Land mit vielen Facetten. Heute sind es sieben Provinzen, in denen man Eskualduna (die baskische Sprache) spricht, die die gemeinsame Basis für diese Bevölkerung ist, die so oft den Französisch-Spanischen Konflikten ausgesetzt war.

Eine Reise ins Baskenland ist zuerst einmal eine Bekanntschaft mit diesem Volk, seinen Traditionen und Bräuchen und seinen bunten Dörfern!

 

  • Ainhoa: Eine Bastide, die im 17. Jahrhundert mit ihrer typischen Architektur der Lapurdi-Region wiederaufgebaut wurde. Die Kirche hat innen hölzerne Emporen, mit denen die Kirche vergrößert wurde, als die Gläubigen keinen Platz mehr fanden. Diese Emporen sind für die Herren reserviert.
  • Espelette: Als die letzte Baronin Ezpeleta, Juliana Henrique, 1694 verstarb, vermachte sie ihren ganzen Besitz den Bürgern der Stadt. Dazu gehörten auch Felder, auf denen ein exotisches Gemüse, die Gorria, angebaut wurde, aus dem das Piment d’Espelette hervorging, das heute der Küche des Baskenlandes einen besonderen, pikanten Geschmack verleiht.

Pays Basque Espelette piment

  • Cambo-les-Bains: Ein Kurort; ganz in der Nähe, in Arnaga, baute sich Edmond Rostand (Autor des „Cyrano von Bergerac“) sein Anwesen, wo er in der Ruhe und dem Charme des beschaulichen Landlebens Inspiration für seine Werke suchte.
  • Saint-Jean-de-Luz: Ludwig XIV hat diese Hafenstadt berühmt gemacht, als er dort 1660 die Spanisch-Österreichische Prinzessin Maria-Theresia heiratete. Die prunkvollen Häuser aus dem 17. Jahrhundert gehörten reichen Reedern, reichgeworden durch ehrenhaften Handel, aber auch durch Freibeuterei.
  • Die Rhune: Unübersehbar, unverwechselbar, die Spitze des Berges hat eine Höhe von 905 m, die leicht zu erreichen ist, seitdem 1924 eine Zahnradbahn hinauffährt. Wer es sportlicher liebt, nimmt den Wanderweg.
  • Saint-Jean-Pied-de-Port: Wichtige Etappe auf dem Jakobsweg nach Santiago von Compostella. Die blühenden Geschäfte auf der „Straße der Citadelle“ zeugen von dem andauernden Erfolg.
  • Biarritz: Eine Stadt, an die man sein Herz verlieren kann! Der Felsen der Madonna bewacht die Einfahrt des kleinen Fischerhafens. Berühmt geworden ist die Stadt durch Eugénie von Montijo, der schönen Gattin Napoleons III. Sie verwandelte das Fischerdorf in einen modernen und mondänen Bade- und Kurort. Könige, Prinzessinnen und alles, was Rang und Namen hatte, traf sich hier am Strand, im Spielkasino oder zu prunkvollen Festen. Architekten und Designer konnten hier ihren Ideen freien Lauf lassen, je fantastischer, desto besser! Der Strand der Basken (la plage des Basques) mit seinen türkisenen Farben und den Brandungswellen ist heute ein international anerkannter Spot der Surfer, seit 1957 die ersten Surfer hierherkamen.

Pays Basque Caroline Calvet

  • Bayonne: Wenn man entlang der Côte d’Argent (der Silberküste) Richtung Norden fährt, kommt man nach Bayonne. Gebaut an der Einmündung der Adour und der Nive liegt Bayonne auf einer natürlichen Anhöhe. In ihrer Mitte die einzige gotische Kirche im Baskenland. Bayonne lebt vom Handel, und die gepflegten Fachwerkhäuser in rot und grün (den Farben der baskischen Fahne) zeugen von Erfolg. Bayonne ist bekannt für die vielen, außergewöhnlich guten Schokoladen- und Pralinenhersteller, eine alte kulinarische Tradition der Stadt. Die Altstadt ruht auf den Festungsanlagen aus gallisch-römischer Zeit, die noch viele Schätze verbergen.

 

Kommen Sie mit einem Fremdenführer ins Baskenland, um die Geschichte und das Leben dort zu entdecken… eine lange, bewegte Geschichte!

 

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